Mehrwertsteuersenkung stärkt Gesundheitsmarkt Investitionen Söder

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Bayerischer
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Fachinformationen

Mehrwertsteuersenkung ermöglicht Investitionen

Die Senkung des Mehrwertsteuersatzes für Hotelübernachtungen von 19 auf 7%, die zum 01.01.2010 von der neuen schwarz-gelben Bundesregierung ein-geführt wurde, wurde seitdem v.a. in der aktuellen Debatte um das Sparpaket als unangebrachte Subventionierung des Hotelgewerbes heftig kritisiert und deren Abschaffung gefordert.

„Am Beispiel der Mitglieder des Bayerischen Heilbäder-Verbandes wird nun aber mehr als deutlich, dass sich positive Effekte und v.a. ein Mehrwert durch die Steuersenkung für die gesamte Wirtschaft erzielen lassen“, so Klaus Holet-schek, der 1. Vorsitzende. Eine bei einem Großteil der Mitglieder des Bayeri-schen Heilbäder-Verbandes durchgeführte Umfrage ergab, dass allein in einem unmittelbarem Zeitraum von 2010 an, Einsparungen aus der Mehrwertsteuersenkung in Maßnahmen im Wert von weit über 30 Millionen Euro investiert wer-den.

Die Mehrheit der befragten Mitglieder gab an, dass die örtlichen Beherbungs-betriebe v.a. Investitionen für die Ausstattung und Modernisierung der Wohn-räume, für Außen- und Wellnessanlagen sowie für Lohnerhöhungen, Neueinstellungen, Qualifikationsmaßnahmen für Mitarbeiter und Preissenkungen täti-gen. Neben Zimmerrenovierungen und der Erneuerung sanitärer Anlagen ste-hen dabei die Modernisierung der Sauna- und Badebereiche sowie die Steige-rung der energetischen Effizienz im Mittelpunkt. So planen Betriebe die An-schaffung von Solaranlagen zur Wasseraufbereitung, Blockheizkraftwerken, Hackschnitzelheizungen und die Wärmedämmung der Fassaden.

Klaus Holetschek weist darauf hin, dass neben den Gästen, die sich auch über Preissenkungen und Angebotserweiterungen freuen können, von den Investiti-onen vor allem die ansässigen kleinen und mittelständischen Betriebe profitie-ren. Die Investitionen der Betriebe in den Mitgliedsorten des Bayerischen Heil-bäder-Verbandes stellen ein nicht unerhebliches Konjunkturprogramm für die lokale Wirtschaft dar.


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Pressekontakt Bayerischer Heilbäder-Verband e.V., München:
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Leiter Redaktionen
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schreyer@concilius.com

Über den Bayerischen Heilbäder-Verband:
Der Bayerische Heilbäder-Verband wurde am 1. März 1948 gegründet und ist damit der älteste Regionalverband im deutschen Bäderwesen. Er ist die wichtigste Organisation im Kurbereich auf Landesebene. Der Verband hat seinen Sitz in Bad Füssing. Unter dem Dach des Bayerischen Heilbäder-Verbandes sind derzeit 47 Kommunen und 20 Kurbetrie-be organisiert. Alle Orte sind vom Freistaat Bayern als Heilbäder, Kneipp- oder Schrothkur-orte, heilklimatische Kurorte oder Luftkurorte anerkannt. Ein Hauptziel des Bayerischen Heilbäder-Verbandes ist die Förderung der Gesundheit durch qualifizierte Kuren, Reha-Maßnahmen und gesundheitsbetonte Urlaubsprogramme. Der Verband vertritt die Interes-sen der bayerischen Heilbäder in den verschiedensten Bereichen – insbesondere gegen-über den Parlamenten, Ministerien, Sozialversicherungen, Krankenkassen und anderen Institutionen in Deutschland sowie auf europäischer Ebene. Um die hohe Qualität des Angebots in allen Bereichen zu sichern, fördert der Verband die Kurortmedizin, die Kurort-wissenschaft und die Bäderwirtschaft. Er engagiert sich außerdem dafür, dass die typischen Naturheilmittel der jeweiligen Orte Qualitätspfeiler des Gesundheitsangebotes blei-ben.


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