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Bayerischer
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Therapieformen

Moor - die Naturkraft aus der Erde, AIB Kur GmbH
Moor - die Naturkraft aus der Erde
© AIB Kur GmbH

Moorkur

"Kräfte aus heilenden Erden".

Unter den Oberbegriff Moorkur fallen alle Behandlungen mit feinkörnigen und gemahlenen Stoffen, die durch komplexe biologische oder geologische Prozesse mit gesundheitsfördernden Substanzen angereichert sind. Dazu gehören Therapien mit Moor, Fango oder Heilschlämmen.

Moor- und Fangopackungen wärmen gezielt bestimmte Körperregionen- etwa zur Behandlung von rheumatischen Schmerzen.

Komplette Moor- und Fangobäder werden bei Gelenkschmerzen und Rheuma, bei Frauenleiden und hormonellen Störungen sowie Stress und Störungen des vegetativen Nervensystem eingesetzt. Sie geben ihre Wärme aufgrund der hohen Speicherfähigkeit langsam und gleichmäßig an den Körper ab und erreichen so auch tief liegende Organe und Muskeln. Die Wärme hilft, die verspannte Muskulatur zu lockern, den Schmerz zu lindern und die Beweglichkeit der Gelenke zu fördern. Jede Moorbehandlung ist darüber hinaus natürliche Kosmetik, die ihre Haut porentief reinigt und pflegt.

Heilende Torferden entstehen durch Torfmoose, die an der Bodenoberfläche als dichter Teppich wachsen. Die durch das Wachstum vom Tageslicht und vom Sauerstoff abgeschlossenen Teile der Moose verwandeln sich unter dem auf ihnen lastenden Druck in Torferden. Dieser Humus ist ein unübertrefflicher Wasser- und Temperaturspeicher.

Außerdem ist er hoch angereichert mit wohltuend wirkenden Säuren und kaum gebundenen Mineralien. Für die Moorbehandlung werden die Torfe gestochen, zerkleinert und unmittelbar vor der Anwendung mit Wasser, vielerorts sogar mit lokalem Thermalwasser versetzt. Die dadurch entstandene Masse wird dann auf 40 - 50 °C erhitzt.

Fango bezeichnet nichtorganische Substanzen, also Gesteine wie Ton, Mergel, Kalke oder vulkanische Tuffe der Mittelgebirge, die zerrieben oder gemahlen und dann aufgeschlämmt wurden. In erhitzten oder gekühlten "Packungen" werden sie auf die Schmerzzentren aufgetragen.

Torfe und heilende Gesteine werden in der Nähe von zahlreichen Heilbädern und Kurorten abgebaut. Vor allem die Hochmoore des bayerischen Voralpenlands sind traditionelle Stätten dafür.

Heilanzeigen:

Rheuma * Frauenleiden * Arthrose * Ischias * Gicht * periphere Durchblutungsstörungen * Bandscheibenschäden

Zusätzliche Heilanzeigen:

Nichtoperative Behandlung von Prostata- und Blasenleiden


Weiterführende Infos zum Thema finden Sie unter den folgenden Punkten:

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