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Asthma und COPD – hier atmen Betroffene auf

Wenn das Atmen schwer fällt, ist die körperliche Leistungsfähigkeit schnell eingeschränkt. Oft kommen noch Beschwerden wie Husten und Auswurf hinzu. Ursachen können Asthma, eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) oder auch eine Herzschwäche sein. In Bayerns Heilklima bieten sich zahlreiche Therapiemöglichkeiten an, um die Entzündung der Bronchien zu verringern und die Atemwege wieder frei zu bekommen.

Asthma bronchiale – vom chronischen Husten bis zum Asthmaanfall

Zu den typischen Merkmalen von Asthma zählen Hustenreiz, pfeifende Atmung, ein Engegefühl in der Brust und manchmal sogar Anfälle von Atemnot. Asthma kann allergische und nicht-allergische Ursachen haben, im zweiten Fall sind oftmals Infekte der Auslöser. Die Allergiker unter den Asthmapatienten wissen meist sehr genau, wovon sie sich fernhalten sollten: Ihr Körper stuft bestimmte Substanzen irrtümlicherweise als Krankheitserreger ein und schüttet als Gegenreaktion sogenannte Histamine aus, die dann allergische Symptome wie Hautausschlag oder eben Asthma hervorrufen. Welche Ursachen stecken dahinter?

Auslöser einer Allergie können nicht nur Blütenpollen, Tierhaare und Hausstaubmilben sein. Auch bestimmte Schimmelpilze, Inhaltsstoffe von Kosmetika, Lebensmittelzusätze oder auch Metalle, darunter Amalgam, Chrom oder Nickel, können die Verursacher sein. Bei jeder allergischen Reaktion ist das Immunsystem im Spiel und weil es zu rund 80% im Darm verankert ist, sehen Experten hier einen wichtigen Ansatzpunkt. Die Grundbausteine jeder Allergietherapie sind deshalb gesunde Ernährung und die Zufuhr von organischen Mineralstoffen. Gesundes Bayern empfiehlt sorgsam abgestimmte Kneipp- und Schrothkuren, um die körpereigene Abwehr zu stärken – durch Entschlackung.

COPD – ein schleichender Prozess

Während Asthma häufig im Kinder- und Jugendalter auftritt, entsteht COPD meist erst im mittleren Lebensalter. Vor allem Raucher sind davon betroffen. Aus einer chronischen Bronchitis kann im Laufe der Zeit eine chronische obstruktive Lungenerkrankung werden.

Ob Asthma, COPD oder eine andere Ursache – vor jeder Behandlung sollte eine genaue körperliche Untersuchung, insbesondere die Messung der Lungenfunktion durchgeführt werden. Je nach Befund verordnet Ihnen ihr Arzt Medikamenten, um die Entzündung der Bronchialschleimhaut und die Verengung der Atemwege zu lindern.

Wenn die Luft rein ist: Endlich wieder freier atmen

Atemnot kann auch rein stressbedingt sein. Es muss nicht immer gleich eine Lungenerkrankung vorliegen. Vielleicht fehlt einfach seit einiger Zeit ein gesundes Maß an Bewegung im Freien. Oft helfen schon ein paar Tage Aufenthalt in entspannter Umgebung, um in der freien Natur wieder durchatmen zu können. Frische Luft gibt dem Körper mit jedem Atemzug wieder neue Kraft.

Bayerns Heilklima – Balsam für die Atemwege

Bei Atemnot und Lungenerkrankungen hat Bayern viel zu bieten. Einige bayerische Heilbäder- und Kurorte sind mit dem Qualitätssiegel „Heilklimatischer Kurort“ ausgezeichnet. Das pollen-, feinstaub- und allergenarme Klima und die vielfältigen Anwendungen helfen, Symptome zu verringern, den chronischen Entzündungszustand zu vermindern und die Lungenfunktion wieder zu stabilisieren. Und das nicht nur im Rahmen einer Therapie oder Nachbehandlung, sondern auch als prophylaktische Maßnahme.

Welche Angebote stehen im Vordergrund?

Soleinhalationen sind eine Wohltat für die Atemwege. Die salzhaltige Luft befeuchtet die Bronchien und fördert die Durchblutung der Lungen. Dies regt die Selbstheilungskräfte an, wirkt schleim- und krampflösend, entzündungshemmend, entspannend und entschlackend.

Im Salzstock von Berchtesgaden beispielsweise, dem einzigen dieser Art in Westeuropa, halten sich Gäste in der Regel 2,5 Stunden in einem 850 Quadratmeter großen Heilstollen auf, in dem kein Feinstaub, kein Pollenflug und keine elektromagnetische Strahlung ist – sondern nur reine, kühle, salzhaltige Luft.

Auch Radoninhalationen sind besonders für Asthmapatienten geeignet. Das radioaktive Edelgas wird in mehreren Sitzungen inhaliert und erzielt nachweislich Erfolge bei allergischen Erkrankungen der Atemwege, indem es den Stoffwechsel aktiviert. Die biologische Halbwertzeit von Radon beträgt übrigens nur 20 bis 30 Minuten, es wird also sofort vom Körper ausgeschieden.

Alternative Heilmethoden wie Homöopathie oder Traditionelle Chinesische Medizin ergänzen die Schulmedizin und können das Wohlbefinden bei Erkrankungen der Atemwege spürbar verbessern. Die intakte Natur Bayerns tut ihr Übriges dazu, damit Sie Ruhe tanken und wieder neue Kraft schöpfen können.

Atemprobleme? Jetzt handeln

Im Gesundheitsfinder der Bayerischen Heilbäder und Kurorte finden Sie über 80 Therapiezentren und Spezialisten zur Linderung Ihrer Atembeschwerden . Einfach Beschwerden oder bereits bekannte Indikation eingeben und schon erhalten Sie eine Liste mit passenden Dienstleistern!