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Bayerischer Gesundheitstourismus auf Erfolgswelle

Gesundheitsurlaub liegt im Trend – und in Bayern einmal mehr. Das belegen nicht nur allgemeine Reisestudien, sondern auch die aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik – jede vierte Übernachtung im Freistaat findet in einem der hiesigen Heilbäder oder Kurorte statt. Die Einführung der Marke GESUNDES BAYERN trägt maßgeblich zum Erfolg bei.

 

MÜNCHEN (by.tm, 15. Februar 2018): Die führende Position im Bereich der Gesundheitsreisen in Deutschland halten und den Ansprüchen eines modernen Gesundheitstourismus gerecht werden – mit dieser Zielsetzung riefen die BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH (by.TM) und der Bayerische Heilbäder-Verband e. V. (BHV) 2011 die Marke GESUNDES BAYERN ins Leben. Die aktuell veröffentlichten Zahlen der bayerischen Heilbäder und Kurorte geben nicht zuletzt auch dem Konzept, zeitgemäße Angebote nach klar definierten Qualitätskriterien zu zertifizieren, recht: Mit 5,46 Millionen Ankünften und rund 23,6 Millionen Übernachtungen erzielt der bayerische Gesundheitstourismus ein Rekordergebnis. „Unter den Top zwölf Destinationen im Freistaat sind acht Heilbäder und Kurorte“, sagt der Vorsitzende des BHV, Klaus Holetschek (MdL), und betont damit die bedeutende Rolle von Gesundheitsreisen im gesamten Fremdenverkehr.

 

Die erfolgreiche Entwicklung sei laut Holetschek der guten Zusammenarbeit aller Partner zu verdanken. „Die bayerischen Kurorte haben den Trend des modernen Gesundheitstourismus erkannt und bestens für sich genutzt. Mit ihrem Angebot an zeitgemäßen, qualitativ hochwertigen Programmen positionieren sie sich als medizinische Kompetenzzentren für die Bedürfnisse der modernen Gesellschaft.“ Neben neuesten schulmedizinischen Erkenntnissen werden viele traditionelle sowie neuartige naturheilkundliche Methoden und die bayerischen Naturheilmittel angewendet. Kneipp oder Chronobiologie sind genauso Teil der Programme wie Achtsamkeitstraining oder Qi Gong. Damit greifen Angebote wie die „DurchatemZeit“ in Bad Reichenhall, “Zeit für mich“ in Bad Kissingen oder das „Sinocur Lebensstilprogramm“ in Bad Kötzting genau den heutigen Zeitgeist auf: Das Bedürfnis nach Stressresistenz in einer sehr fordernden Zeit und das Interesse an einer bewussten Lebensführung.

 

Die Sicherung des langfristigen Erfolgs sieht Holetschek vor allem in der Schärfung des Profils – ein weiterer Kernpunkt im Markenprozess. So finden sich Arrangements wie „Glutenfreies Scheidegg“ wieder, mit dem an Zöliakie Erkrankten geholfen wird, oder die „OnkoTrainKur“ in Bad Füssing, die Krebspatienten ein Reha-Programm in Urlaubsatmosphäre ermöglicht. Aktuell sind von GESUNDES BAYERN bereits 21 Angebote aus 13 Orten ausgezeichnet, weitere 13 Orte befinden sich derzeit im Zertifizierungs-Prozess. Diese werden von unabhängigen Experten nach festgelegten Kriterien aus den Bereichen Medizin, Beherbergung und Gastronomie bewertet.

 

Die Website www.gesundes-bayern.de und der Gesundheitsfinder mit über 2.000 Einträgen liefern seit 2011 umfangreiche Informationen zu Dienstleistern sowie Angeboten aus den bayerischen Heilbädern und Kurorten und machen GESUNDES BAYERN damit zum Vorreiter in Sachen digitaler Gesundheitsdatenbank.  

 

„GESUNDES BAYERN ist nicht nur eine Marke, es ist vielmehr ein Qualitätsversprechen. Wir haben einen Katalog an validierbaren Kriterien festgelegt, die Angebote erfüllen müssen, um das Siegel zu tragen. Damit wird das hohe Niveau unserer zertifizierten Programme auch für die Gäste nachvollziehbar. Außerdem arbeiten unsere Mitgliedsorte bei der Entwicklung ihrer Angebote mit zahlreichen wissenschaftlich renommierten Partnern wie beispielsweise der LMU München oder der Universität Würzburg zusammen. Sie stärken unsere Glaubwürdigkeit weiter und tragen zum Erfolg der Marke bei.“