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In Bayerns Heilbädern und Kurorten können Allergiker unbeschwert Urlaub machen! Bäume, Blüten, Gräser: Draußen grünt und blüht es, doch für Pollen-Allergiker ist die Freude über die Schönheit der Natur meist getrübt – denn mit den steigenden Temperaturen nimmt auch die Pollenbelastung zu.

Gerade die Urlaubsplanung ist für Allergiker oft eine echte Herausforderung – schließlich will man im wohlverdienten Urlaub auch seinem überreizten Immunsystem Ruhe gönnen. In Bayern sind viele beliebte Urlaubsregionen perfekt auf die Bedürfnisse von Allergikern eingestellt – und zwar von Natur aus.Bäume, Blüten, Gräser: Draußen grünt und blüht es, doch für Pollen-Allergiker ist die Freude über die Schönheit der Natur meist getrübt – denn mit den steigenden Temperaturen nimmt auch die Pollenbelastung zu.

Wenn es auf den Wiesen blüht, bleiben viele Allergiker lieber drinnen.
© shutterstock/Kirsten Warner - Wenn es auf den Wiesen blüht, bleiben viele Allergiker lieber drinnen.

Ideale Rückzugsorte für Allergiker

Frühlingsgefühle äußern sich bei Ihnen mit einer triefenden Nase und roten Augen? Und wenn die Natur ihr Sommerkleid trägt, trauen Sie sich kaum noch hinaus? Rund ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland ist von Allergien betroffen, besonders Heuschnupfen ist weit verbreitet. Gewissermaßen als Hausmittel darf ein Urlaub in Bayern gelten: Viele Orte sind hier von Natur aus ideal für Allergiker geeignet, weil sie etwa aufgrund ihrer Höhenlage fast pollenfreie Luft und ein generell feinstaub- und allergenarmes Klima bieten. Malerische Natur trifft hier auf reine Luft. So wurden 13 der 47 bayerischen Heilbäder und Kurorte mit dem Qualitätssiegel Heilklimatischer Kurort ausgezeichnet. Neben Bad Hindelang, Eging am See, Fischen im Allgäu, Pfronten, Oberstaufen, Oberstdorf und Scheidegg sind auch Bischofsgrün, Berchtesgaden-Königssee, Garmisch-Partenkirchen, Bad Heilbrunn, Tegernsee / Bad Wiessee und Bad Tölzideale Rückzugsorte für Pollenallergiker. Ob Pollen- oder Staub-Allergie oder Lebensmittelunverträglichkeit – als allergikerfreundlicher Kurortsind mit Bad Aibling, Bad Füssing, Bad Hindelang, Bad Reichenhall und Bad Staffelstein sechs Kurorte zertifiziert. Hier finden Allergiker nach strengen Kriterien qualitätsgeprüfte Unterkünfte, Restaurants und Supermärkte.

Saubere Luft ohne Pollen: In Höhenlagen bleiben Allergiker verschont.
© shutterstock/Simon Dannhauer - Saubere Luft ohne Pollen: In Höhenlagen bleiben Allergiker verschont.

Allergiegeplagte Aktiv-Urlauber sind in Bayerns Heilbädern und Kurorten richtig

Dass Bewegung an der frischen Luft effektiv zur Erholung beiträgt, ist längst bekannt – und in Bayern gilt das vielerorts im Besonderen für Allergiker. Etwa beim Wandern in der fränkischen Gemeinde Bischofsgrün. Eingerahmt von Schneeberg und Ochsenkopf herrscht hier im Herzen des Fichtelgebirges ein gesundheitsförderndes, föhnfreies Mittelgebirgs-Reizklima. Auch die Gegend um das oberbayerische Bad Wiessee am Tegernsee ist aufgrund der hohen Luftqualität besonders allergikerfreundlich. Beim Wandern auf den 27 Wanderwegen rund um den See atmet man frei durch. Dabei ist die Kombination aus Aktivität und den am Tegernsee gegebenen speziellen Klima- und Lichtreizen besonders wirkungsvoll für langanhaltendes Wohlbefinden. In Bayerisch-Schwaben liegt mit Bad Wörishofen der größte Kneipp-Kurort der Welt: Hier lebte und wirkte der Pfarrer Sebastian Kneipp 40 Jahre lang, heute bieten rund 100 Einrichtungen ganzheitliche Therapien nach der Kneippschen Lehre. Die können sowohl bei Herz-Kreislauferkrankungen wie auch bei Allergien helfen. Gesundheitsurlauber, die vor allem ihre Allergie-Beschwerden lindern wollen, finden auch im Luftkurort Eging am See ideale Bedingungen. Die besonders reine Luft mitten im Bayerischen Wald sorgt für ein entspanntes Durchatmen. Dazu umfasst das Angebot auch verschiedene Klima- und Badekuren, Wärmeanwendungen sowie Bewegungstherapien.

Der Pollenflug-Kalender hilft bei der Urlaubsplanung – auf einen Blick sehen Sie hier, wann die richtige Zeit für den erholsamen Urlaub in Bayern ist.

Auch Allergiker können in den bayerischen Kurorten tief einatmen und entspannen.
© www.gesundes-bayern.de - Auch Allergiker können in den bayerischen Kurorten tief einatmen und entspannen.

Rücksichtnahme auf Allergien ist kein Sonderwunsch

Neben ihrem „Heimvorteil“ bieten viele bayerische Heilbäder und Kurorte zusätzlich auch besondere Angebote für Allergiker. Bad Hindelang ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie mit umfangreichen Maßnahmen perfekte Bedingungen für Allergiker geschaffen wurden. In den auf 1.000 Höhenmetern gelegenen Ortsteilen Ober- und Unterjoch ist die Luft pollenfrei. Auch Deutschlands höchstgelegene Schwefelquelle findet sich im Kurort in den Allgäuer Hochalpen. Die Kombination aus den verschiedenen Reizstufen des Bergklimas und der sauberen Luft können schon bei einem kurzen Besuch eine spürbare gesundheitliche Besserung bewirken. Das gilt übrigens nicht nur für Pollenallergiker: Mehr als 110 Betriebe haben sich mit speziellen Angeboten auf Allergien aller Art eingestellt, um Betroffenen einen rundum erholsamen Urlaub zu garantieren. So gibt es hier beim Bäcker und beim Metzger gluten- und lactosefreie Produkte, in den Hotels allergikerfreundliche Zimmer und Speisen. Dafür wurde Bad Hindelang sogar von der ECARF als „allergikerfreundliche Kommune“ ausgezeichnet – als einzige Kommune im gesamten Alpenraum.


Übrigens: Die ECARF-Zertifizierung hilft Gästen dabei, den passenden Urlaubsort zu finden. Das von der Europäischen Stiftung für Allergieforschung verliehene Qualitätssiegel zeichnet Orte für ihre besondere Allergikerfreundlichkeit aus. Berücksichtigt werden dabei sowohl Kriterien wie die Pollenbelastung und asthmatische Erkrankungen, aber auch Lebensmittel-Intoleranzen.Doch Allergiker können in Bayern weit mehr tun, als sich nur von den Pollen fernzuhalten. In den 47 bayerischen Heilbädern und Kurorten kommt eine breite Vielfalt verschiedener Naturheilverfahren für innovative Allergie-Therapien zur Anwendung. Vor allem aber wird Sole-Anwendungen in Kombination mit dem pollen-, feinstaub- und allergenarmen Heilklima eine rundum wohltuende Wirkung nachgesagt. Beschwerden lindern und die Neigung zu allergischen Reaktionen spürbar senken, dabei sollen etwa Soleinhalationen helfen: Sind die Atemwege frei und der Juckreiz beseitigt, baut das auch Stress ab. Sole, ein Gemisch aus Wasser und Salz, soll auch den Stoffwechsel anregen und die Abwehrkräfte aktivieren. Auch mit Detoxkuren wie Heilfasten, Kneipp- oder Schrothkur wird versucht, die Allergie in den Griff zu bekommen. Vor allem Heilfastenkuren sollen eine positive Wirkung auf das Immunsystem haben – indem Fettdepots und Ablagerungen abgebaut und dabei Schadstoffe beseitigt werden, die möglicherweise zum Auslöser von Allergien geworden sind. Insbesondere bei asthmatischen Erkrankungen sollen Radonbäder und -inhalationen lindernd wirken. Und da die biologische Halbwertzeit von Radon nur etwa 20 bis 30 Minuten beträgt, wird es umgehend auch wieder vom Körper ausgeschieden. Bei tränenden Augen und juckender Nase wiederum sollen Inhalationen und Augenbäder mit Jod-Schwefelwasser Linderung verschaffen.

Ob Pollen- oder Staub-Allergie oder Lebensmittelunverträglichkeit – Menschen mit überreiztem Immunsystem genießen in den allergikerfreundlichen Heilbädern und Kurorten in Bayern unbeschwerte Tage.
© Bayerischer Heilbäder-Verband e. V. - Ob Pollen- oder Staub-Allergie oder Lebensmittelunverträglichkeit – Menschen mit überreiztem Immunsystem genießen in den allergikerfreundlichen Heilbädern und Kurorten in Bayern unbeschwerte Tage.

Spezielle Therapien verschaffen nachhaltig Linderung

Doch Allergiker können in Bayern weit mehr tun, als sich nur von den Pollen fernzuhalten. In den 47 bayerischen Heilbädern und Kurorten kommt eine breite Vielfalt verschiedener Naturheilverfahren für innovative Allergie-Therapien zur Anwendung. Vor allem aber wird Sole-Anwendungen in Kombination mit dem pollen-, feinstaub- und allergenarmen Heilklima eine rundum wohltuende Wirkung nachgesagt. Beschwerden lindern und die Neigung zu allergischen Reaktionen spürbar senken, dabei sollen etwa Soleinhalationen helfen: Sind die Atemwege frei und der Juckreiz beseitigt, baut das auch Stress ab. Sole, ein Gemisch aus Wasser und Salz, soll auch den Stoffwechsel anregen und die Abwehrkräfte aktivieren. Auch mit Detoxkuren wie Heilfasten, Kneipp- oder Schrothkur wird versucht, die Allergie in den Griff zu bekommen. Vor allem Heilfastenkuren sollen eine positive Wirkung auf das Immunsystem haben – indem Fettdepots und Ablagerungen abgebaut und dabei Schadstoffe beseitigt werden, die möglicherweise zum Auslöser von Allergien geworden sind. Insbesondere bei asthmatischen Erkrankungen sollen Radonbäder und -inhalationen lindernd wirken. Und da die biologische Halbwertzeit von Radon nur etwa 20 bis 30 Minuten beträgt, wird es umgehend auch wieder vom Körper ausgeschieden. Bei tränenden Augen und juckender Nase wiederum sollen Inhalationen und Augenbäder mit Jod-Schwefelwasser Linderung verschaffen.

Übrigens: Die ECARF-Zertifizierung hilft Gästen dabei, den passenden Urlaubsort zu finden. Das von der Europäischen Stiftung für Allergieforschung verliehene Qualitätssiegel zeichnet Orte für ihre besondere Allergikerfreundlichkeit aus. Berücksichtigt werden dabei sowohl Kriterien wie die Pollenbelastung und asthmatische Erkrankungen, aber auch Lebensmittel-Intoleranzen.

Naturheilverfahren wie Sole-Anwendungen verschaffen Linderung bei Allergie-Beschwerden.
© www.gesundes-bayern.de - Naturheilverfahren wie Sole-Anwendungen verschaffen Linderung bei Allergie-Beschwerden.
Redaktion GESUNDES BAYERN

Hier schreiben GESUNDES BAYERN-Kolleginnen sowie Gesundheitsexpert/Innen aus den bayerischen Heilbädern und Kurorten.

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