Gsunde Gschichten

 Von Asthma und Burnout über Wechseljahre bis Zöliakie informieren Sie unsere AutorInnen hier über alle Gesundheitsthemen, die das Leben so mit sich bringt - ganzheitlich, mit medizinsch-therapeutischer Kompetenz und inspiriert von der Heilkraft bayerischer Naturschätze. Gönnen Sie sich diese Lesezeit!

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Das kennen wir alle nur zu gut. Die Signale im Körper sind eindeutig: Hunger! Im Gehirn läuft jetzt das Hungerzentrum auf Hochtouren. Der Blutzuckerspiegel fällt ab. Der Magen ist leer, zieht sich zusammen und knurrt. Geschmacks- und Geruchssinn stehen übersensibel auf Empfang. Im Mund bildet sich vorsorglich mehr Speichel. Wenn der Körper nach Energie verlangt, dann isst der Mensch.

Auf die richtigen Lebensmittel kommt es an

Die Auswahl der Lebensmittel entscheidet dann aber darüber, wann wir satt sind und wann wir wieder hungrig werden. Manche Nahrungsmittel verstärken nämlich den Appetit, ohne wirklich zu sättigen. Gute Lebensmittel hingegen machen lange satt, ohne unangenehme Völlegefühle zu erzeugen. In den bayerischen Kurorten und Heilbädern wie etwa in Bad BrückenauBad BockletBad AiblingWeißenstadt und Bad Alexandersbad gibt es viele Angebote rund um eine gesunde und zugleich genussvolle Ernährung. Denn sie ist eine wichtige Basis unserer Gesundheit.

Sattmacher sind besonders ballaststoffreich, enthalten jede Menge komplexer und langsam verdaulicher Kohlenhydrate und viel Eiweiß oder Wasser. Diese Merkmale sorgen dafür, dass der Magen lange gefüllt ist und das Hungergefühl länger ausbleibt. Denn satt wird man hauptsächlich durch das aufgenommene Volumen und nicht nur durch die enthaltenen Kalorien. Zu den gut sättigenden Lebensmitteln gehören:

  • Vollkornprodukte: sind voller Ballaststoffe, regen die Verdauung an und regulieren die Darmflora
  • Hülsenfrüchte: Linsen, Kichererbsen und Bohnen enthalten viele Ballaststoffe, viel Eiweiß und wenig Kalorien
  • Gemüse: Rohkost und Salat enthalten wenig Kalorien, dafür viel Wasser und Pflanzenfasern, die den Magen füllen
  • Obst: Bananen und Heidelbeeren signalisieren dank vieler Ballaststoffe, Vitamine und Nährstoffe schnell Sattheit
  • Kartoffeln: Insbesondere gekochte und kalt gewordene Kartoffeln enthalten viel der so genannten resistenten Stärke, die vom Körper nur schwer aufgespalten werden kann. Die Folge: Glucose-Moleküle gelangen langsamer ins Blut, die Insulinausschüttung ist geringer und Heißhungerattacken bleiben aus.
  • Nüsse: enthalten viele gesunde Fette, hochwertiges Eiweiß, viel Vitamin E und eine Menge Ballaststoffe
  • Suppe: der hohe Wasseranteil füllt den Magen ähnlich wie bei Gemüse und Obst
  • Trockenfrüchte: viele Ballaststoffe bringen den Darm in Schwung und füllen den Magen
  • Eier: enthalten viele Nährstoffe, hochwertiges Protein und essentielle Aminosäuren
  • Fisch: hat viel hochwertiges Eiweiß, ist reich an Omega-3-Fettsäuren, die auch das Sättigungsgefühl steigern

Hungermacher enthalten viele einfache und schnell verdauliche Kohlenhydrate, auch leere Kalorien genannt. Sie lassen den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen, aber genauso schnell wieder sinken. Das führt dazu, dass man müde wird oder Heißhunger verspürt. Dazu gehören: 

  • Weißmehlprodukte: Dem Mehl für helle Brötchen und Brote, Croissants, Brezen und Nudeln wurden alle Schalenbestandteile entzogen, wodurch ihr Ballaststoffgehalt sehr niedrig ist
  • Fertigprodukte mit Glutamat: Auch Gewürzmischungen, Wurstwaren und salzige Snacks enthalten den chemisch hergestellten Geschmacksverstärker, der Hunger auf mehr macht
  • gesüßte Cornflakes: Die Kombination aus hellem Weizen- oder Maismehl mit Zucker sowie der  knusprige Crunch verleiten zu mehr Verzehr und machen umso schneller wieder hungrig
  • Alkohol: enthält viele Kalorien, führt im Gehirn zu einer leichten Unterzuckerung und schnell folgenden Hungersignalen, regt die Nierentätigkeit an, was zur Ausscheidung von Salzen und Mineralstoffen führt und dem raschem Verlangen nach weiteren salzigen Lebensmitteln
  • Light-Getränke: haben kaum Nährwerte, aber viele künstliche Inhaltsstoffe, die Lust auf Süßes machen

Bei einem Gesundheitsaufenthalt in den bayerischen Kurorten und Heilbädern helfen erfahrene Gesundheitsexperten ihren Gästen ganz individuell dabei, das Körpergewicht durch eine nachhaltige Ernährungsumstellung zu reduzieren und dann auch dauerhaft zu halten.

Michaela Strassmair

Michaela Strassmair ist im tiefsten Oberbayern neben Skilift und Tennisplatz aufgewachsen, was sie zu einem Bewegungs-Junkie machte. Als sie immer wieder mit dem Fahrrad durch Südostasien reiste, begründete sie dies erst mit ihrem Ethnologie-Studium, später als Reisejournalistin. So faszinierend die exotischen Länder und Menschen auch waren – irgendwann stellte sie fest, dass es in Bayern doch am schönsten ist. Seither verbringt sie jede freie Minute in den Bergen und befasst sich mit ihrem Lieblingsthema „Wie bleibt man mit natürlichen Mitteln gesund, fit und glücklich“.

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