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 Von Asthma und Burnout über Wechseljahre bis Zöliakie informieren Sie unsere AutorInnen hier über alle Gesundheitsthemen, die das Leben so mit sich bringt - ganzheitlich, mit medizinsch-therapeutischer Kompetenz und inspiriert von der Heilkraft bayerischer Naturschätze. Gönnen Sie sich diese Lesezeit!

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Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, zieht es viele gesundheitsbewusste Menschen in die beliebten Schwitzkammern. In Bayerns Heilbädern und Kurorten finden sich knapp 30 Thermen mit vielfältigen Gesundheits- und Saunaangeboten für das körperliche und geistige Wohlbefinden.

Saunieren ist ein bewährtes Mittel zur Entspannung und eignet sich ideal, um der Erkältungssaison ein Schnippchen zu schlagen. Die Wechsel zwischen kalt und warm stärken das Immunsystem, trainieren Herz und Kreislauf. Durch die Wärme wird außerdem die Durchblutung der Atemwegsschleimhäute angeregt.

Doch auch Schwitzen will gelernt sein und deshalb sollten folgende Regeln bei jedem Saunagang beachtet werden:

Ausreichend Zeit einplanen

Den Auftakt sollten Erholungsuchende in einer milden Sauna, beispielsweise einem Sanarium, bei 50 bis 60 Grad genießen. Danach tut etwas Bewegung an der frischen Luft gut. Erst dann sollte der Gang zur Dusche angetreten werden. Anschließend unbedingt eine Ruhepause von 20 bis 30 Minuten einhalten.

Richtig abduschen

Ist der Körper nach dem Saunagang erhitzt, sollte er langsam unter der Dusche abgekühlt werden. Deshalb gilt beim Abduschen: den Strahl vom rechten Fuß, Bein und Arm langsam zur linken Körperhälfte bis zum Herzen führen. Trinken nicht vergessen! Es empfiehlt sich, vor dem Saunieren ausreichend zu trinken. Zwischen den Saunagängen sollte möglichst keine Flüssigkeit mehr aufgenommen werden, denn dadurch wird der Entschlackungsprozess gestört. Erst nach dem letzten Saunagang wieder ausreichend Flüssigkeit aufnehmen. Am besten eignen sich Mineralwasser oder leichte Saftschorlen.

Nüchtern schwitzt es sich besser

Vor allem Menschen mit Kreislaufproblemen sollten nicht mit vollem Magen in die Sauna gehen, da der Körper sonst zusätzlich mit dem Verdauen beschäftigt ist.

Richtige Haltung

In der Sauna sollten sich die Besucher am besten flach hinlegen. Nur so befindet sich der gesamte Körper in einer Temperaturzone. Kurz bevor die Kabine verlassen wird, sollte man sich hinsetzen, um den Kreislauf beim Aufstehen nicht zu überfordern.

Kein falscher Ehrgeiz

Wem die regelmäßige Routine fehlt, sollte nicht auf der obersten Schwitzbank Platz nehmen. Wer sich unwohl fühlt, weil der Aufguss etwa heißer als erwartet ist, sollte die Sauna verlassen.

Redaktion GESUNDES BAYERN

Hier schreiben GESUNDES BAYERN-Kolleginnen sowie Gesundheitsexpert/Innen aus den bayerischen Heilbädern und Kurorten.

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