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Die Vier-Sterne-Reha-Klinik: Gesund Urlauben in Bad Bocklet

Die Hüfte schmerzt, der Rücken zwickt. Der eine möchte gerne ein paar Kilos verlieren – der andere kämpft mit Dauerstress und Überarbeitung. Jeder von uns hat seine eigenen gesundheitlichen Probleme. Viele dieser Beschwerden ließen sich durch präventive Maßnahmen vermeiden oder zumindest lindern. Doch im Alltag fehlt uns oft die Zeit dafür. Und den Urlaub dafür opfern, um mit Ärzten und Therapeuten den Tag in Kliniken und Praxen zu verbringen? Dann doch lieber mit Schmerzen in die Berge oder an den See. Das Rehabilitations- und Präventionszentrum Bad Bocklet hat einen Weg gefunden, Urlaub und Gesundheitsvorsorge zusammenzubringen. Es bietet ein Vielzahl an unterschiedlichsten Präventionsprogrammen an, medizinisch kompetent betreut und mit Urlaubsatmosphäre inklusive.

Sterne-Hotel-Atmosphäre statt steriler Klinik

Das Besondere am Rehabiliations- und Präventivzentrum Bad Bocklet fällt einem sofort ins Auge, wenn man den speziellen Wohnbereich für die Präventionsteilnehmer betritt: Hier erinnert nichts an ein Krankenhaus. Statt wischbarem Linolboden, medizinischen Geräten und sterilem Geruch, erwartet die Gäste hier ein Vier-Sterne-Hotel-Interieur mit Teppichboden, modernen Couches und komfortablen Badezimmern. Die Teilnahme an einem Präventionsprogramm in Bad Bocklet bedeutet auch nicht, dass der Tag komplett verplant und fremdbestimmt abläuft. Die Therapie- und Behandlungsstunden lassen sich flexibel legen – und berücksichtigen die persönlichen Wünsche und Pläne des Klinikgastes.

Individuelle Betreuung und höchste Fachkompetenz 

Generell ist die individuelle Betreuung in Bad Bocklet ein wichtiges Thema. Jeder Programmteilnehmer bucht im Vorfeld sein gewünschtes Präventionsprogramm. Der Chef der Präventivmedizin,  Dr. Georg Gilbergs-Schnarr, entscheidet am Anfang der Gesundheitswoche bei jedem Einzelnen, ob das gewählte Programm für den Gast wirklich geeignet ist – oder ob einzelne Therapien ausgetauscht und ergänzt werden müssen. Sollte trotz der Angebotsvielzahl nicht das Richtige dabei sein, gibt es auch die Möglichkeit, sich eine individuelle Gesundheitswoche zusammenstellen zu lassen.

Prävention: Der Krankheit keine Chance geben

Das Liste an Erkrankungen und Beschwerden, gegen die man in Bad Bocklet präventiv vorgeht, ist lang: Rücken- oder Gelenkbeschwerden, Diabetes, COPD, Rheuma, Osteoporose, Übergewicht, Reizblase oder auch Burnout – und noch mehr. Die Liste deckt fast sämtliche chronischen Erkrankungen ab und wird ständig ergänzt. „Prävention ist für eine intakte Gesundheit essentiell. Wird eine Erkrankung bereits im Anfangsstadium gut behandelt, dann wird sie nicht massiv fortschreiten“,  erklärt Dr. Gilbergs-Schnarr. „Bei COPD beispielsweise kann man so häufig verhindern, dass Patienten zu einem Pflegefall werden.“

Das Programm geht zurück auf den Wunsch vieler ehemaliger Reha-Patienten der Klinik. „Unsere Patienten haben sich häufig so wohlgefühlt, dass sie gerne öfter gekommen wären“, sagt Matthias Lutsch, Verwaltungschef des Zentrums. „Aber eine klassische Reha wird nur für Kranke und maximal alle vier Jahre genehmigt.“ Die gesundheitsorientierten Patienten suchten nach Alternativen. So entstand die Idee, Präventionsprogramme für nicht-akut erkrankte Menschen anzubieten. Diese brauchen zwar auch die medizinische Betreuung der Ärzte, Therapeuten und Masseure sowie die Ausstattung der Klinik, aber nicht in gleicher Weise wie ein Patient.  „Daher haben wir einen Teil der Klinik zum Hotel umgebaut“, sagt Matthias Lutsch.

Freizeitaspekt kommt nicht zu kurz

Die freien Stunden zwischen den einzelnen Anwendungen lassen sich in Bad Bocklet gut nutzen. Das kleinste Staatsbad Bayerns liegt mitten in grünen Auenlandschaften und bayerischer Bergidylle. Perfekt um Auszuspannen. Zum Flanieren lädt nicht nur der große, bunt bepflanzte Kurpark ein, sondern auch die Wege entlang des Saaleufers. Sportlich fordernder gestaltet sich ein Rad- oder Wanderausflug den Kreuzberg hinauf. Der ist immerhin fast 930 Meter hoch – dafür lässt sich hier eine wunderschöne Aussicht genießen. Und natürlich darf man sich die Attraktion von Bad Bocklet auf keinen Fall entgehen lassen: die stärkste eisenhaltige Quelle in ganz Deutschland. Das Wasser mit natürlicher Kohlensäure und dem charakteristischen Eigengeschmack sollte man auf jeden Fall probieren – nicht nur zum Trinken, sondern auch zum Baden. Dr. Gilbergs-Schnarr betont: „Es geht eben wunderbar, dass man Präventionsmaßnahmen mit einem Urlaubsangebot verbindet.“