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Mutter- oder Vater-Kind-Kur

Die Mutter- oder Vater-Kind-Kur richtet sich an Eltern und ihre Kinder. Die Familienkur unterstützt Sie dabei, gesund zu leben und sich selbst zu helfen, so dass Sie zukünftig den Alltag mit Ihrer Familie besser bewältigen können.

Die Mutter- oder Vater-Kind-Kur ist eine dreiwöchige Kur für Elternteile und ihre Kinder. Sie richtet sich dabei vor allem an kranke oder überforderte Eltern. Die häufigsten Gesundheitsstörungen sind Erkrankungen des Bewegungsapparates oder psychosomatische Erkrankungen. Kinder kommen entweder als gesunde Begleitpersonen mit zur Kur oder sie werden mitbehandelt, z.B. bei Infektanfälligkeit oder Verhaltensstörungen wie ADHS.

Familienkuren gibt es als stationäre Vorsorge- oder Rehabilitationskur. Um eine langfristige Besserung zu erzielen, lernen die Eltern in der Kur Hilfe  zur Selbsthilfe. Das vielfältige Programm umfasst unter anderem Gruppen- und Einzelgespräche, Bewegungsprogramme, Ernährungsberatung und Entspannungsmethoden.

Kosten

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen bis auf eine Selbstbeteiligung von 10 Euro für Erwachsene die Kosten für die Mutter- oder Vater-Kind-Kur. Privat Versicherte können in der Regel nur eine Mutter- oder Vater-Kind-Kur beantragen, wenn Sie dafür eine Zusatzversicherung abgeschlossen haben.

Für die Kur dürfen vom Arbeitgeber keine Urlaubstage angerechnet werden, allerdings kann es - je nach betrieblicher Vereinbarung - zur Kürzung der Lohnfortzahlung kommen. Erkundigen Sie sich deshalb  frühzeitig bei Ihrem Arbeitgeber.