Darum tut Sonne gut

Wenn die Sonne ihr lachendes Gesicht zeigt, zieht es die Menschen in Scharen nach draußen. Endlich wieder an der frischen Luft spazieren, den Duft wild-blühender Wiesen einatmen, die Sonne auf der Haut spüren: Schon nach einem kurzen Frühjahrs-Spaziergang in den bayerischen Heilbädern & Kurorten fühlen Sie sich energiegeladen und revitalisiert. 

Aber warum genau tut Ihnen die Sonne eigentlich so gut? Und wie wirkt sich ein Höhenwechsel auf Ihre Gesundheit aus – zum Beispiel bei einem Gesundheitsurlaub in den Alpen?

Damit Sie sich rundum gesund und belebt fühlen, spielt die Sonne eine große Rolle. Denn nach dem Sonnenbaden fühlen wir uns glücklich, energiegeladen oder auch auf angenehme Art erschöpft. Offensichtlich macht die Sonne also etwas mit uns und unserem Körper. Aber was genau ist das eigentlich?

Sonnenlicht: Das steckt drin

Sonnenlicht besteht zum allergrößten Teil aus Infrarotlicht. Dieses ist für den Menschen ungefährlich – oder tut bei einem verspannten Rücken sogar gut. Denn Infrarotlicht fühlt sich warm auf der Haut an und lockert schmerzende Muskeln. Schon zwanzig Minuten entspanntes Sitzen vor einer Infrarotlampe lindert Ihre Rückenschmerzen spürbar. 

Doch nicht alle Bestandteile von Sonnenlicht sind ungefährlich. Denn neben Infrarotstrahlung enthält es ungefähr fünf Prozentultraviolette Strahlung, die sogenannten UV-Strahlen:

  • UV-A-Strahlung bräunt, denn sie verdunkelt die Pigmente Ihrer Haut.
  • UV-B-Strahlung wandelt der menschliche Körper in Vitamin D um. Zudem baut sie die Hautpigmentierung auf. Zu viel UV-B kann also einen Sonnenbrand verursachen.
  • UV-C-Strahlung hat keinen Effekt auf den Menschen, denn diese Strahlen filtert die Erdatmosphäre heraus.

Obwohl nur ein geringer Teil des Sonnenlichtes UV-Strahlen enthält, kann auch dieser Ihre Haut röten, verbrennen oder sogar Hautkrebs auslösen. Doch Sie riskieren nicht nur einen Sonnenbrand, wenn Sie ausgiebig und ohne Schutz in der Sonne baden: Viele Folgen von Strahlung sind nämlich auf den ersten Blick unsichtbar – aber nicht weniger schädlich. So lässt übermäßiges Sonnen Ihre Haut vorzeitig altern, schädigt die Augen und schwächt das Immunsystem.

Tipp: Genießen Sie die Sonne immer gut geschützt, indem Sie Sonnencreme 30 Minuten vor dem Sonnenbaden großzügig auf Ihre Haut auftragen. Bestimmen Sie zusätzlich Ihren Hauttyp. So stellen Sie sicher, dass Sie Sonnenmilch oder -spray mit einem ausreichend hohen Lichtschutzfaktor verwenden, der zu Ihrer Haut passt – so schützen Sie sich effektiv vor Sonnenbrand.

Hier sehen Sie einen Mann in einem Park. Er führt eine körperliche Übung aus. Hinter ihm sind Bäume und Büsche zu sehen.
Hier sehen Sie eine Gruppe Wanderer, welche alle Barfuß wandern gehen. Sie haben einen Hund dabei. Im Hintergrund sehen Sie eine Berglandschaft.
Hier sehen Sie einen kleinen Flusslauf in Mitten von Bäumen und Büschen. Eine Frau springt über diesen Flusslauf von einem Stein zum anderen Stein.

Die Sonne gesund genießen – egal, wo Sie sind

Mit wie viel schädlicher UV-Strahlung Sie in Kontakt kommen, hängt unter anderem von der Tages- und Jahreszeit und Ihrem Standort ab. Generell bekommen Sie schneller einen Sonnenbrand

  • während der Mittagszeit,
  • in der Nähe des Äquators und/oder in großer Höhe,
  • in stark verschmutzter Luft oder
  • beim Sonnenbad unter wolkenfreiem Himmel.

Im Reizklima heilklimatischer Kurorte wie Oberstdorf atmen Allergiker und Asthmatiker erleichtert auf – denn die Luft ist milben- und schadstoffarm. Ein Gesundheitsurlaub im Heilklima hat aber noch weitere Vorteile.

 

Heilklima

  • stärkt das Immunsystem. Denn: In Höhenlagen zwischen 1.000 und 2.000 Metern ist die Luft trocken und es geht ein stetiger, leichter Wind. In Kombination mit der intensiven Sonneneinstrahlung stärkt dieses Klima Ihr Immunsystem.
  • sorgt für eine vertiefte Atmung und verbessert die Durchblutung – dafür sorgt der niedrige Luftdruck in der Höhe.
  • lindert die Symptome von Neurodermitis. Denn in einem Hochgebirge wie den Alpen scheint die Sonne viel öfter und das Licht enthält viel UV-B-Strahlung – eine Wohltat bei Hautkrankheiten.

Tipp: Gewöhnen Sie sich in der Kur oder im Urlaub gemächlich an veränderte Strahlungsverhältnisse. Bei einem Gesundheitsurlaub im Reizklima des Hochgebirges nehmen Sie zu Beginn nur kurze Sonnenbäder von maximal zehn Minuten und steigern diese während Ihres Aufenthaltes.

Hier sehen Sie einen Steg der raus auf einen See führt. Ein Mann sitzt mit ausgestreckten beinen seitlich zu uns gedreht am Ende des Stegs. Hinter dem See sind Bäume zu sehen.
Hier sehen sie eine herbstliche Landschaft. Auf der großen Wiese unter einem großen Baum sitzen zwei Frauen mit dem Rücken zu uns gedreht.
Hier sehen Sie eine Frau die mit dem Rücken zu uns am Seeufer steht und beide Arme über die Seite nach oben hebt. Die Frau blickt auf den See und auf die dahinterliegenen Berge und Wälder.

Deshalb macht Sonnenlicht glücklich

„Sonnenhormon“ Vitamin D

Studien zufolge reichen bereits drei Mal wöchentlich zehn bis 15 Minuten Sonnenbestrahlung, damit Ihr Körper ausreichend Vitamin D produziert. Denn das „Sonnenhormon“ bildet Ihr Körper, indem er UV-B-Strahlung über die Haut aufnimmt und anschließend umwandelt. Das Sonnenhormon schenkt Ihnen frischen Antrieb – und auch Ihr Körper profitiert davon.

Denn Vitamin D

  • stärkt Ihre Knochen und Zähne,
  • schützt Sie vor Diabetes und
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Fühlen Sie sich im Gegensatz dazu im Herbst und Winter über einen längeren Zeitraum grundlos müde, matt und antriebslos, kann das auf einen Vitamin-D-Mangel hindeuten.

Tipp: Steigern Sie die Strahlungsdosis langsam, wenn sich die ersten Sonnenstrahlen zeigen. Ein zehnminütiger Spaziergang in der Mittagspause füllt Ihre Vitamin-D-Speicher nach dem Winter stetig wieder auf, ohne dass Sie Ihren Körper überfordern. Zudem regen fetthaltige Lebensmittel wie Hering, Makrele, Pilze oder auch Leber die Vitamin-D-Produktion an.

 

„Glückshormon“ Serotonin

Wenn die Sonne im Frühjahr lacht, nehmen Sie über die Netzhaut UV-Strahlung auf. Diese wandelt eine kleine Drüse im Gehirn – die Zirbeldrüse – in das „Glückshormon“ Serotonin sowie in die Botenstoffe Dopamin und Noradrenalin um. Die Folge: Sie fühlen sich aktiv und wach.

Tipp: Sprechen Sie bei andauernder Müdigkeit und Niedergeschlagenheit in der dunklen Jahreszeit auf jeden Fall mit einem Arzt. Er stellt sicher, dass sich keine Depression oder eine andere ernsthafte Erkrankung hinter Ihren Symptomen verbirgt – und findet gemeinsam mit Ihnen die passende Therapie, damit Sie sich wieder rundum wohlfühlen.

Fazit: Genießen Sie die Sonne – und bleiben Sie gesund

Profitieren Sie von den glücklich-machenden Effekten der Sonne – wenn Sie sich richtig schützen und Ihren Hauttyp kennen. Auch Menschen, die sich die meiste Zeit des Tages im Büro aufhalten, nutzen die Sonne mit unseren Tipps ganz einfach zwischendurch. Und selbst die stärkere Strahlung in Höhenlagen genießen Sie ganz ohne Sonnenbrand, solange Sie Ihre Sonnendosis langsam steigern.

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