"Bewegung schafft die Grundlage für eine funktionierende Mobilität des Körpers."

Wussten Sie, dass der Mensch etwa 30 Muskeln beansprucht, nur um Hände und Finger zu bewegen? Insgesamt gibt es über 650 Muskeln im menschlichen Körper, die Beweglichkeit fordern und fördern.

Aber was versteht man überhaupt unter dieser so häufig angepriesenen Beweglichkeit? Wieso ist diese für unser alltägliches Leben so wichtig? Und wie wird und vor allem bleibt man bis ins hohe Alter mobil? Oliver Schumacher, #gesundkannjeder- Experte für körperliche Bewegung und nachhaltige Trainingskonzepte erklärt die Zusammenhänge.

Experte Oliver Schumacher
Sie sehen ein Bild von #gesundkannjeder Experte für Bewegung Oliver Schumacher, er trägt ein hellgraues Oberteil, hat blondes Haar, blaue Augen und einen dunkelblonden Vollbart. Oliver Schumacher steht vor einer dunkelgrünen Wand.

Bewegungs-Experte

Beweglichkeit bedeutet, dass Muskeln, Sehnen und Bänder optimal zusammenarbeiten. Erst durch dieses Zusammenwirken kann der Mensch den vollen Bewegungsspielraum eines Gelenks ausschöpfen, der anatomisch möglich ist“, erklärt Experte Oliver Schumacher.

Bewegung schafft die Grundlage für eine funktionierende Mobilität des Körpers. Jedoch bildet sich Beweglichkeit mit steigendem Alter zurück. Erinnern Sie sich noch daran, wie Sie als Kind mit Ihren Freunden verglichen haben, wer im Sitzen seinen Fuß weiter hinter den Kopf ziehen kann? Könnten Sie diese Übung heute noch? Unser Alltag – bei vielen eine sitzende Tätigkeit - schränkt unseren Bewegungsapparat zunehmend ein.

An dieser Stelle kommt der entscheidende Punkt, die Grundlage der Mobilität: Dehnung. Besonders die Sportler unter Ihnen wissen, wie häufig das Dehnen vor und nach dem Training vernachlässigt wird. Zehn Minuten Arme und Beine strecken? Sind wir ehrlich: die Zeit wird knapp – und das Dehnen muss dran glauben. Dabei bereitet es die Muskulatur auf Belastung vor und hilft bei der Regeneration im Anschluss. Das gilt nicht nur für sportlich Aktive, sondern jeder profitiert im Alltag von kleinen Dehnungseinheiten.

Laut Sportwissenschaftler Schumacher unterscheidet man zwischen dem aktiven Dehnen aus eigenem Antrieb und dem passiven Dehnen durch Unterstützung. Diese Unterstützung kann entweder durch eine weitere Person oder durch Hilfsmittel, wie beispielsweise eine Wand oder ganz einfach die Schwerkraft erfolgen. Weiter erklärt der Experte, dass das aktive Dehnen unter anderem die maximale Gelenkreichweite erhöht, wohingegen das passive Dehnen für Entspannung sorgt.

Um Ihnen nun die Theorie praktisch näher zu bringen, zeigen wir Ihnen zwei leichte Übungen für ein effizientes Beweglichkeitstraining Zuhause. Diese Übungen können Sie ohne Weiteres in Ihren Alltag integrieren.

Mobilität durch Dehnung - Hier geht´s zu den Übungen

Während eines Aufenthaltes in den bayerischen Heilbädern und Kurorten können Sie zahlreiche neue Übungen für Ihren Start in ein gesünderes Leben erlernen. Hier befassen Sie sich mit dem Zusammenspiel aus körperlicher und geistiger Bewegung sowie mit dem Zusammenhang mit gesunder Ernährung. Auch für Ihre eigene Beweglichkeit liefert das Programm #gesundkannjeder neue Impulse. Gönnen Sie sich, Ihrem Körper und Ihrem Geist Tage der Ruhe und widmen Sie sich dabei verstärkt Ihrer Gesundheit. Die Expert*innen am jeweiligen Kurort leiten Sie an und erarbeiten mit Ihnen gemeinsam Schritt für Schritt den Weg in ein gesünderes und beweglicheres Leben. Zudem werden Ihnen Anregungen und Übungen weitergegeben, mit denen Sie auch Zuhause Ihre körperliche und geistige Beweglichkeit weiter ausbauen können.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Programm und zu den teilnehmenden Orten.

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