Gesundheitsvorsorge wird von vielen Menschen noch immer als Pflichtprogramm wahrgenommen – etwas, das man tun sollte, statt etwas, das sich gut anfühlt. Dabei sind gerade Freude und positive Erlebnisse Erfolgsfaktoren für einen gesünderen Lebensstils.

Bad Füssing, 17. Februar 2026. Bessere Ernährungsgewohnheiten, mehr Resilienz, eine gesteigerte Fitness oder weniger Schmerzen – gesundheitliche Erfolge werden weniger durch Disziplin als vielmehr durch Motivation erzielt. Das weiß auch Medizinerin und Gesundes Bayern-Expertin Ulrike Stefanowski: „Effekte sind oft erst auf lange Sicht merkbar, während ungesunde Gewohnheiten wie etwa Süßigkeiten sofort Genuss versprechen. Damit Veränderung gelingt, braucht es Zeit und eine positive Einstellung. Wer Sinn erkennt und kleine Erfolge bewusst wahrnimmt, bleibt deutlich eher dran.“

Stress und Druck wirken kontraproduktiv

Die Expertin gibt zu bedenken: „Emotionen steuern unser Verhalten. Daher macht es Sinn, das Belohnungssystem anzusprechen, statt mit Schuldgefühlen oder der Angst vor dem Scheitern zu arbeiten.“ Tatsächlich ist es so, dass chronischer Stress den Cortisol-Spiegel erhöht und damit Regeneration, Lernprozesse und Verhaltensänderungen erschwert. Unter Druck verfestigen sich daher neue Routinen oft nicht – selbst dann, wenn bereits Fortschritte erzielt wurden.

Raus aus dem Alltag – rein in neue Impulse

Impulse für ein gesünderes Leben zu setzen, fällt zudem vielen Menschen schwer. Daher rät Stefanowski: „Am besten raus aus den gewohnten Strukturen – dann fällt es leichter, neues zu probieren und den eigenen Weg zu finden, der guttut.“ Einen Aufenthalt in den bayerischen Heilbädern, Kurorten und Kurbetrieben kann sie dafür nur empfehlen: „Die Angebote sind innovativ, gehen auf die individuellen Wünsche der Gäste ein und sorgen für Urlaubsfeeling. Mit dem verstaubten Image einer Kur hat das längst nichts mehr zu tun. Ganz im Gegenteil: Expertenwissen trifft hier auf Freude an einer Auszeit – aus der man viele positive Impulse in den Alltag mitnehmen kann.“

Trend: Gesundheitsurlaub

In einem professionellen, gesundheitsorientierten Umfeld könne man zudem auf die Konzepte vertrauen, wie Stefanowski ausführt: „Kurzlebigen Trends nachzueifern führt selten zum Ziel. Sie sind meist einseitig und lassen sich kaum langfristig umsetzen. Das Gehirn lernt dadurch eher, dass Veränderungen nicht funktionieren – und blockiert künftige Versuche.“ Zielführend sei es, den individuell passenden Weg zu finden – begleitet von Fachleuten und positivem Feedback: „In Expertenhand kann man sich voll und ganz auf das Erlebnis einlassen. Denn Prävention beginnt nicht mit der Maßnahme, sondern mit der eigenen Wahrnehmung – und genau dafür fehlt im Alltag oft der Raum.“

Die Macht der kleinen Schritte

Zum Abschluss hat die Medizinerin einen einfachen, aber wirkungsvollen Rat: „Seien Sie nicht zu streng mit sich. Dokumentieren Sie Ihre Tagesverfassung, achten Sie auf kleine Veränderungen und feiern Sie Erfolge. Diese positive Haltung schafft Leichtigkeit – und genau daraus entsteht echte, nachhaltige Veränderung.“

Über Gesundes Bayern: Unter der Marke Gesundes Bayern präsentieren sich über 70 Heilbäder, Kurorte und Kurbetriebe mit attraktiven sowie qualitativ hochwertigen und ganzheitlichen Gesundheitsprogrammen. Dabei steht Gesundes Bayern für höchste Gesundheitskompetenz in bayerischer Urlaubsqualität und vereint medizinische Kompetenz, beste Serviceleistungen und fachkundige Beratung mit ergänzenden, emotionalen Mehrwerten wie beispielsweise der bayerischen Lebensart oder der besonderen Natur. Schon seit zehn Jahren ist die Marke Basis für die Kommunikation der Bayerischen Heilbäder und Kurorte. Seit 2024 trägt die Gesundes Bayern Tourismus Marketing GmbH, ein Tochterunternehmen des Bayerischen Heilbäder-Verbands, die Verantwortung für die Marke Gesundes Bayern.

Alexandra Nagiller

Brandmedia
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