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Moor - Naturkraft aus der Erde

Moorbäder werden schon lange als Naturheilmittel eingesetzt. Die wirkungsvollen Moorsubstanzen dringen tief in den Körper ein und lindern ein Vielzahl an Beschwerden.

 

Was ist’s?

Mehrere 1000 Jahre altes Grün, in dem viele wirksame Substanzen und Mineralien enthalten sind.

Wie wirkt’s?

Moor gibt die Wärme nur sehr langsam an die Umgebung ab. Dadurch ist eine tiefere Wärmedurchdringung in den Körper möglich und die Wirkstoffe werden an Organe und Muskeln abgegeben.

Wogegen hilft’s?

Gelenk- und Wirbelsäulenleiden, Rheuma, Arthrose, Frauenbeschwerden, unerfüllter Kinderwunsch

Moor - das wertvolle Erbe der Eiszeit

Schon vor fast 200 Jahren entdeckte man die heilende Wirkung des Moores bei vielen Krankheiten und Beschwerden. Der Vorteil der Mooranwendungen ist, dass die hoch wirkstoffreiche Substanz die Wärme nur sehr langsam an die Umgebung abgibt. Ein entspannendes Moorvollbad ist deshalb deutlich höher temperiert als ein Wasserbad. Dadurch ist eine langsamere und tiefere Wärmedurchdringung in den Körper möglich und die Wirkstoffe werden tief in den Körper an Organe und Muskeln abgegeben. Viele chronische Erkrankungen wie Rheuma, Nervenentzündungen oder Rückenbeschwerden werden auf diese Weise gelindert.

Moor ist Natur pur

Das frisch gestochene Moor enthält eine Vielzahl von biologisch aktiven Pflanzenstoffen, die besonders in einem warmen Moorbad ihre Heilkräfte voll entfalten können. Dem Moor werden keinerlei chemische Zusätze beigefügt, es ist wirklich Natur pur. Für Moorpackungen und sämige Bäder gibt der Therapeut lediglich etwas Wasser zum Moorbrei hinzu. Nach den Anwendungen wird das Moor wieder zum Entstehungsort zurückgebracht. Dann dauert es ungefähr 10 Jahre bis das Moor wieder regeneriert ist und für weitere Anwendungen zur Verfügung steht.

Die Heilwirkung der „Schwarzen Daune“

Moor ist ein sehr guter Wärmespeicher, der die Wärme lange hält und bei einem Bad langsam an den Körper abgibt, und zwar deutlich langsamer als Wasser. Deshalb nutzt man Moorbäder als so genannte Überwärmungsbäder mit einer Temperatur bis zu 46 Grad Celsius, die im Moor aber als weniger heiß empfunden werden. Die Körpertemperatur steigt nach etwa 20 Minuten im Moorbad um etwa zwei Grad an. Dieses künstliche Fieber wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus und regt den Stoffwechsel an. Die Haut scheidet toxische Stoffe und Schlacken aus, die Funktionen von Magen und Darm verbessern sich. Zudem entspannt sich die Muskulatur durch die angenehme Wärme und Verkrampfungen lösen sich. Gelenke werden während eines Moorbades um bis zu 90 Prozent entlastet.

Die Anwendungsbereiche für das inhaltsreiche Schwarz

Moor enthält eine Vielzahl von wertvollen Wirkstoffen. Dazu zählen u.a. Huminsäuren, Kieselsäure, Eisen, Mangan, Kupfer, Magnesium und Kalzium. Der Säuregehalt und antibiotische Stoffe verhindern das Wachstum von Bakterien und schädlichen Pilzen und sorgen somit für die Keimfreiheit des Moorbades.

Moorbäder schätzen nicht nur Menschen, die an Gicht, Rheuma und Gelenksentzündungen leiden, sondern es eignet sich auch hervorragend zur Linderung und Vorsorge bei Hautunreinheiten oder als begleitende Therapiemaßnahme nach Operationen und Unfällen.

Moorbäder können sogar auf ganz natürliche Weise zum Babyglück verhelfen. . Im Moor sind Substanzen vorhanden, die für hormonelle Wirkungen verantwortlich sind und während eines Moorbades über die Haut in den Körper aufgenommen werden. Zudem regt die Wärme des Moores die Durchblutung der Eierstöcke an. Weil die Moorbehandlungen völlig ohne Nebenwirkungen sind, sollten sie am Anfang jeder Therapie stehen.

Nicht angewandt werden sollte das Moorbad bei stark erhöhtem Blutdruck, während der Schwangerschaft, bei Kreislauferkrankungen, Tumoren, Herzerkrankungen und offenen Wunden. Die Konsultation eines Kurarztes ist vor allem bei den Moorvollbädern erforderlich, da die Anwendungen sehr intensiv und auch anstrengend für den Organismus sind.

Kurorte Moorkur

Diese bayerischen Kurorte und Heilbäder bieten Moorkuren an:

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Das vielfältige Heilmittel Moor kann Krankheiten kurieren und Leiden verhindern. Doch wie genau wirkt es? Erfahren Sie mehr in unseren Gsunden Gschichten.