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Kneippkur - ausgleichend und vitalisierend

Das von Sebastian Kneipp entwickelte ganzheitliche Naturheilverfahren verhilft zu Gesundheit, Lebensfreude und innerer Balance.

 

Was ist’s?

Ein ganzheitliches Naturheilverfahren begründet durch Pfarrer Sebastian Kneipp.

Wie wirkt’s?

Die nachweislich erfolgreiche und wissenschaftlich bestätigte Wirkungsweise der klassischen Kneipp-Therapie beruht auf dem Zusammenspiel der fünf Elemente Wasser, Ernährung, Bewegung, Kräuter und innere Ordnung.

Wogegen hilft’s?

Herz- und Kreislaufbeschwerden, Rheuma, Rückenschmerzen, Allergien, Stärkung des Immunsystems.

Fünf Säulen für mehr Wohlbefinden

Die ganzheitliche Ausrichtung auf naturheilkundlicher Basis ist das Kennzeichen der Kneippkur. Pfarrer Sebastian Kneipp entwickelte dieses Heilverfahren bereits vor mehr als 150 Jahren. Die Kneippkur setzt sich aus den folgenden fünf Elementen zusammen:

1. Hydrotherapie: Das Wasser dient als Vermittler von Temperaturreizen. Hierdurch werden im Körper Reaktionen im Bereich der Blutgefäße, des Stoffwechsels und der Muskulatur bewirkt. Dadurch verbessert sich die Durchblutung, der Körper wird entschlackt und allgemein entspannt. Zu dieser Anwendungsform, von der es inzwischen über hundert verschiedene Variationen gibt, gehören Güsse, Bäder, Waschungen, Wickel und Packungen. Wiederholte Anwendungen dieser Art bewirken einen Trainingseffekt, der den Körper abhärtet. Die Infektanfälligkeit wird vermindert und das allgemeine Wohlbefinden verbessert.

2. Bewegungstherapie: Sie beinhaltet das Wechselspiel zwischen Belastung und Ruhe. Die Mobilisierung verbessert die Funktionen des Bewegungsapparates, trainiert das Herz-Kreislaufsystem und normalisiert die Stoffwechselwerte. Außerdem begünstigt sie die geistige Leistungsfähigkeit und fördert die seelische Entspannung. Nicht zuletzt stärkt eine gezielte Bewegungstherapie auch das Immunsystem. Neben verschiedenen Massageformen zählen besonders die aktiven Bewegungsformen, wie Wandern, Radfahren, Schwimmen, aber auch Golf und Tennis, zu den Inhalten der Bewegungstherapie.

3. Phytotherapie: Diese Behandlung mit pflanzlichen Zubereitungen besitzt eine große therapeutische Vielfalt, wirkt sanft, hat selten Nebenerscheinungen und eignet sich deshalb auch zum längerfristigen Einsatz. Die Therapie mit Heilkräutern kennt man schon seit dem Altertum. Der Nachweis ihrer Wirksamkeit wurde aber erst durch neuzeitliche Untersuchungsverfahren möglich.

4. Ernährungstherapie: Die Ernährung ist korrekt, wenn sie den Kalorienbedarf deckt und alle notwendigen Nährstoffe in der ausreichenden Menge und dem richtigen Verhältnis enthält. Sie beeinflusst den Organismus wesentlich in seiner Struktur und Funktion, am meisten aber bezüglich des Stoffwechsels. Viele Zivilisationserkrankungen sind deshalb auch durch Fehlernährung mitbedingt. Neben den angepassten Diäten soll die Ernährung ausgewogen sein; hierzu eignet sich am besten eine hochwertige, möglichst naturbelassene Vollwert- und Basiskost. Heilpflanzen werden in Form von Teezubereitungen, Säften, Dragees, aber auch als Badezusätze, ätherische Öle und Salben verwendet.

5. Ordnungstherapie: Die Strukturierung der äußeren und inneren Lebensordnung ist das Kernstück der Kneippschen Ganzheitstherapie. Das Vermeiden von Risikofaktoren, Genussgiften und Reizüberflutung ist ebenso bedeutsam wie das Wiedererlangen des seelischen Gleichgewichts. Dazu eignen sich die bekannten Entspannungs- und mentalen Stärkungstechniken wie Autogenes Training, Yoga, Qi Gong oder Atemtherapie. Eine aktive Lebensgestaltung führt nicht nur zu körperlichem Wohlbefinden, sondern auch zu mehr Lebensfreude.

Kurorte Kneippkur

Diese bayerischen Kurorte und Heilbäder bieten Kneippkuren an:

Gsunde Gschichten rund um die Kneippkur

Die Kneipp'schen Anwendungen können Krankheiten kurieren und Leiden verhindern. Doch wie genau wirken sie? Erfahren Sie mehr in unseren Gsunden Gschichten.